IGS - Integrierte Gesamtschule Landau


Kultur und Wirtschaft

WPF Darstellendes Spiel war im Schnawwl

Wir waren im Schnawwl!
Die DS-Gruppe der 8er im Theaterstück „Der Ring“, welches im Schnawwl gespielt wurde. Für diejenigen, die nicht wissen was das Schnawwl ist, füge ich noch hinzu, dass das Schnawwl ein Kinder-und Jugendtheater in Mannheim ist. In diesem Schnawwl fand die Dernière des „Ringes“ statt. Eine Dernière ist die letzte Aufführung eines Stücks, in welcher dann jeder Darsteller etwas neues zu seinem ursprünglichen Text und zu seiner ursprünglichen Aktion spielt, aber auch die Techniker fügen noch etwas ungeplantes hinzu und jeder Schauspieler hat die Aufgabe auf das einzugehen, was neu geboten wird und das ist eine ganz schöne Herausforderung für jeden. Wir mussten um 8:00 Uhr vor Herrn Haugs Büro stehen und unterhielten uns über das, was auf uns zukam. Auch während der Zugfahrt überlegten manche, wie wohl das Stück umgesetzt wurde. Vielleicht ernst? Vielleich spannend? Oder vielleicht etwas ganz anderes als wir dachten? Letzteres stellte sich dann als richtig heraus. Während wir darauf warteten endlich Platz zu nehmen, konnten wir uns die Bilder, die an den Wänden hingen, anschauen und waren überrascht, denn statt mittelalterlichen Kostümen hatten die Schauspieler einen sehr jugendlichen Look, mit Jeans, T-Shirt, lässigen Jogginganzügen und sogar einer Zigarette an. Es kamen noch zwei weitere Klassen aus anderen Schulen dazu, weswegen das Warten ziemlich eng wurde. Schlauerweise haben wir uns gleich ganz nach vorne an die Tür zum Spielsaal gestellt, um auch ja einen guten Platz zu bekommen. Und dann war es endlich so weit. Die Türen wurden geöffnet, wir drängten uns rein, nahmen Platz und sahen uns die runde Bühne an. Die Zuschauer saßen rings um die Bühne herum, so dass jeder eine andere Perspektive auf das Gespielte hatte, dann ging es los. Das gesamte Stück in all seiner herrlichen Stimmung wider zu geben, ist unmöglich, aber es reicht auch nicht einfach aus „Das war wirklich gut!!!“ zu sagen. Die Schauspieler überzeugten in ihren Rollen als „geiler“ Zwerg Alberich, oder als rauchende, in rot und weiß gekleidete Loge, oder als von Wotan an die Riesen verkaufte Freia, oder, oder, oder. Jeder Darsteller hatte mehrere Rollen. Nikolai Jegorow spielte den Riesen Fafner, der seinen eigenen Bruder Fasolt wegen des Ringes erschlug, den Drachen und Siegfried. David Benito Garcia spielte Wotan und kurzzeitig den lispelnden, schielenden Siegfried, der nicht der Hellste ist und eine Hasenscharte hatte. Jule Kracht spielte ein Rheinweib, eine Walküre, die Halbgöttin Loge und Brünnhilde. Simone Oswald hatte die Aufgabe Fricka, Freias Schwester, ein Rheinweib, eine Walküre und dann noch die unsterblich in Siegfried verliebte Guthrune zu spielen, die auch Siegfried den Vergessenstrunk reicht. Cédric Pintarelli spielte äußerst witzig den Zwerg Alberich, dessen Bruder Mime und Gunther, der später von seinem eigenen Bruder Hagen ermordet wurde. Maike Wehmeier übernahm die Rolle der Freia, die an die Riesen als Bezahlung für Walhalla verkauft wurde, ein Rheinweib, eine Walküre und den fiesen Sohn Alberichs namens Hagen, der einen hinterhältigen Plan schmiedet, um an den Ring zu kommen und dafür am Ende Siegfried und Gunther mit dem Speer tötet. Alles im Allen ist das gesamte Stück sehr gelungen und wurde durch unglaublich komische Aktionen der Schauspieler richtig aufgelebt. Ein Beispiel: Mime wird von Siegfried getötet, der gehört hat, dass Mime ihn umbringen will. Statt auf den Boden zusammen zu sacken steht erst einmal der Mime da, weiß nicht recht was er tun soll, legt sich hin, steht wieder auf, fällt im Todeskampf wieder hin, rollt sich zur Seite, stützt sich auf einem Arm am Bühnenrand ab und kämpft sich zur Mitte der Bühne durch, wo er zuerst mit Nothung, dem Schwert, in der Brust liegen bleibt, sich aber dann abermals aufrichtet, wieder mit der gleichen Bewegung sich hinlegt und auch schließlich tot bleibt.
Das hört sich geschrieben nicht so witzig an, aber wenn ich sage, dass alle wirklich Tränen gelacht haben, kann man versuchen sich das im Kopf vor zu stellen. Das wirklich Geniale am Stück war, dass man Humor mit Ernst verbunden hat und das so gespielt hat, dass einem nicht langweilig wurde. Der
erste Teil war zum totlachen, der zweite Teil hingegen wurde ernster, ein bisschen trauriger und gefühlvoller. Am Ende wurde ganze 10 Minuten mindestens applaudiert und die Schauspieler mussten wieder und wieder raus rennen, um sich zu verbeugen. Auf Drängen „fast“ aller Mädchen hin wurden wir hinter die Bühne gelassen, wo wir die Gelegenheit hatten uns zuerst mit Maike Wehmeier zu unterhalten. Als schließlich Nikolai Jegorow (Siegfried) kam fingen „fast“ alle Mädchen an zu kreischen. peinlich. Nachdem Herr Jegorow jeden von uns einmal abgeklatscht und mit den Mädchen noch ein Foto gemacht hatte, gingen wir zum Bahnhof, wo wir unseren Zug verpassten und auch den nächsten warten mussten. Während der Heimfahrt wurde dann über das Stück geredet, was war witzig, was hat uns eine Gänsehaut verpasst, könnten wir das auch mal spielen, usw. Alle in der 8er DS-Gruppe sind sich darüber einig, dass das, das beste Stück war, das wir je gesehen hatten.
Text: Alma Schmitt

Kinder_zum_Olymp
Kinder zum Olymp - Die IGS nimmt mit dem Anne-Frank-Projekt teil

"Anne Frank und all die anderen..." ein Projekt

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Szenentheater im Haus am Westbahnhof

Ein Pinguin und ein Eisbär auf großer Mission

Sie sind überall unterwegs, Volt, Watt und Ampere, drei Stromfresser, die im Auftrag aller Stromfresserorganisationen die Menschen dazu bringen sollen, Strom zu fressen und zu verschwenden. Auf der anderen Seite treffen ein Pinguin und ein Eisbär auf zwei Kinder, Paul und Paula. Sie versuchen gemeinsam den Stromfressern das Handwerk zu legen. Am Ende gewinnt natürlich das Gute.

Dieses ist der Stoff eines Musicals, welches wir gemeinsam mit der Chorklasse der Dualen Oberschule, die heißt neuerdings Realschule plus Landau, aufgeführt haben. Wir waren zu Gast beim Tag der Nachhaltigkeit auf dem Marktplatz von Landau. Die Bilder geben einen kleinen Eindruck von dieser tollen gemeinsamen Aktion. Vielen Dank nochmals an meinen Kollegen Christian Doll für die ersprießliche Zusammenarbeit.