IGS - Integrierte Gesamtschule Landau


Leitlinien

 

DEMOKRATIE UND PARTIZIPATION 

Als Fundament der IGS Landau werden Grundsätze der demokratischen Schule umgesetzt. Diese zeichnet sich aus durch enge Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Schülern, Lehrern und Eltern. Im Lernen und Leben demokratischer Prinzipien im Schulalltag, z.B. im Klassenrat und in der Abgeordnetenversammlung, erleben und erproben unsere Schülerinnen und Schüler aktives, demokratisches Handeln. Jede Klasse wählt für die Leitung des Klassenrats, zeitlich festgelegt, sogenannte "Chefs". Pro Klasse gibt es auch zwei gewählte Abgeordnete, die in der Abgeordnetenversammlung die Belange der Klasse in der Schulgemeinschaft vertreten. Kommen Besucher in unsere Schule werden diese von den sogenannten Botschaftern betreut. Sie präsentieren die Schule auch nach außen z.B. bei Kulturveranstaltungen oder bei Kooperationen.  

 

NACHHALTIGKEIT UND LEBENSWELTEN

Neben der Vermittlung von Bildungszielen, die sich konkretisieren in Wissen, Fähigkeiten und Fertikeiten, wollen wir auch zu wichtigen Werten und Einstellungen erziehen. Begriffe wie Nachhaltigkeit, Globalisierung und Ressourcenerhaltung sollen nicht nur leere Schlagwörter bleiben. Verantwortungsbewusstes Handeln und Respekt bezüglich unserer Mitmenschen und Umwelt haben einen festen Platz im Unterricht aller Stufen und Fächer und einen großen Stellenwert im gesamten Schulleben. 

 

KULTURWELTEN

Im Wahlpflichtbereich, vor allem im Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel, in Arbeitsgemeinschaften und im Unterricht können sich unsere Schülerinnen und Schüler in Theater-, Musik-, Tanz- oder Film-Projekten engagieren. Sie finden so Möglichkeiten, sich auf vielfältige Weise auszudrücken und lernen sich selbst bewusster wahrzunehmen. Ästhetische Bildung bietet vielfältige Anlässe, Kultur zu erleben, sich auszuprobieren und auszudrücken. Sie stärkt Selbstbewusstsein, Kreativität, Persönlichkeit und fördert das Gemeinschaftsgefühl an unserer Schule.

 

BERUFS- UND STUDIENWELTEN

Wenn unsere Schülerinnen und Schüler die Schule verlassen, sollen sie auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet sein. Das geht über das Finden eines passenden Ausbildungs- oder Studiengang hinaus. Sie müssen in einer immer komplexer werdenden Welt zurechtkommen, mit stetigen Veränderungen umgehen, die eigene Meinung vertreten, sowie andere tolerieren. Schließlich geht es darum seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und einzunehmen. Wir verstehen darunter Lebensorientierung, die wir mit unseren Profilbausteinen konkretisieren und umsetzen.

Über gelebte Kooperationen mit externen Partnern wie Betriebe, Vereine, Kammern, Hochschulen und Universitäten sind wir im Austausch über die momentane berufliche Wirklichkeit und zukünftige Anforderungen, die an unsere Schüler und Schülerinnen gestellt werden. Schule und Berufswelt rückt dadurch näher zusammen und ist enger verzahnt. Universitäten und Hochschulen können an unserer Schule ausgewählte Forschungsprojekte durchführen, deren Ergebnisse (insofern für unsere Schulentwicklung interessant und relevant) direkt einfließen. Forschung und Praxis rücken so näher zusammen, es entsteht eine Win-Win Situation für alle Beteiligte.