IGS - Integrierte Gesamtschule Landau


Schach an der IGS

Landauer Schulschachmeisterschaften 2019

Hier geht es zum Bericht

Deutsche Schulschachmeisterschaft 2019

Im Januar hat unsere Schulschach-Mädels-Mannschaft den vierten Pfalzmeister-Titel in Folge erringen können, der uns zur Teilnahme an der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft, die im März in Wörth stattfand, berechtigt hatte. Auch dort waren wir nicht zu schlagen und feierten überlegen den dritten Rheinland-Pfalz-Meister-Titel in Folge, der uns den Weg nach Berlin ebnete. 

In unserer Hauptstadt fand nun in den letzten fünf Tagen die deutsche Meisterschaft statt, zu der jeder Landesverband seinen Landesmeister hinschicken durfte. Ausnahmen waren erlaubt, so konnten die mitgliederstärksten Verbände auch zwei Teilnehmer ins Rennen schicken. Unsere Mädchen vertraten in Berlin also nicht nur unsere Schule, sondern auch unser Bundesland. Und das, wie ich finde, überaus sympathisch und erfolgreich!

 

Wir spielten 7 Runden mit jeweils 60 Minuten Bedenkzeit, so dass eine Partie höchstens zwei Stunden dauern konnte. Jede Mannschaft bestand aus vier Spielerinnen, die in einer festen Reihenfolge an ihren Brettern spielten (Brett 1 die stärkste Spielerin bis Brett 4 die schwächste). Wir hatten schon immer das Glück, eine sehr ausgeglichene Truppe zu haben, so dass wir unsere Punkte eher an den hinteren Brettern suchen und gegen Teams, die 1-2 sehr starke Spielerinnen haben, an den vorderen Brettern auch mal mit Remisen zufrieden sind.

 

Nach dem Anreisetag am Mittwoch standen am Donnerstag gleich drei Spiele auf dem Programm, würde also - rechnet man noch die Zeit für Vor- und Nachbereitung der Partien mit ein - sehr heftig werden.

 

Unser Auftaktgegner kam aus dem Saarland: das Gymnasium Ottweiler. Schnell war aber klar, dass das Südwestduell sehr einseitig verlaufen würde. Besonders an den hinteren Brettern waren die Saarländerinnen völlig überfordert, so dass Julia Breiner (Brett 4) und Madeleine Haas (Brett 3) den Rheinland-Pfalz-Meister schnell mit 2:0 in Front brachten. Auch Eyleen Märdian (Brett 1) und Helena Wünschel (Brett 2) hatten sich Materialvorteil erspielt. Plötzlich griff Helena fehl und büßte mit einem Zug gleich Turm und Springer ein, so dass es noch einmal spannend wurde. Naja, nicht wirklich spannend, denn Eyleen brachte ihren Vorteil souverän nach Hause und erhöhte auf 3:0. Helena verteidigte sich noch umsichtig und erreichte nach fast 2 Stunden tatsächlich noch ein Remis, so dass wir die Auftaktrunde mit 3,5:0,5 gewannen.

 

In Runde zwei wartete allerdings mit dem Kant-Gymnasium Karlsruhe der erwartet schwere Brocken. Hier konnten wir unsere Leistung zunächst nicht abrufen und hatten dem badischen Meister nur wenig entgegen zu setzen. Lediglich Julia überspielte ihre Gegnerin und nahm ihr auf elegante Weise einen Springer ab. Die anderen drei konnten die Spitzenspielerinnen aus Baden aber nicht halten und gerieten in z.T. deutlichen Nachteil. Julia bekam dann mit Mehrspringer ein Remisangebot rein, welches sie - in Absprache mit ihrer Mannschaftsleiterin Eyleen - dann auch annahm, um wenigstens das 0:4 zu verhindern. Direkt danach setzte Madeleine einen Konter und konnte ihre verdutzte Gegnerin matt setzen. Helena und Eyleen verloren dann leider ihre Partien, so dass das 1,5:2,5 zwar nicht ganz unverdient, aber auf diese Weise eben saublöd zustande kam. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass wir hier den neuen deutschen Meister am Brett hatten - und ihnen um ein Haar einen Punkt abgenommen hätten!

 

In Runde drei spielten wir gegen das Andreas-Gymnasium Berlin, der nominell in etwa unsere Preisklasse war. Hier kam Madeleine, die einige Feinheiten ihrer neuen Eröffnung (Holländisch - Leningrader System) nicht kannte, schnell unter die Räder. Zugegebenermaßen eine sehr schwere Eröffnung, wahrscheinlich war es einfach zu viel input in den letzten Tagen. Es sollte ihre einzige Verlustpartie im gesamten Turnier (!) bleiben!

Den Rückstand konnte Julia durch einen souveränen Start-Ziel-Sieg egalisieren. Die anderen beiden Partien gingen aber bis in die Zeitnotphase. Helena konnte sich schließlich befreien und mitten auf dem Brett die Dame ihrer Gegnerin fangen. Punkt und Führung für Landau! Eyleen konnte aber das Spitzenbrett der Berlinerinnen nicht halten und verlor ein schwer zu spielendes Endspiel. Mit dem 2:2-Unentschieden waren wir ganz zufrieden!

 

Nach sechs Stunden Schach - nur von den Essenszeiten unterbrochen - und der elend langen Partiennachbereitung gings dann für die Mädchen um 23.30 Uhr in die unbequemen Betten.

 

Auch der nächste Tag sollte anstrengend werden. Hier standen zwei Spiele auf dem Programm.

In Runde vier konnten wir gegen das EGE Annaberg-Buchholz aus Sachsen unsere Erfahrung ausspielen. Was tut man, wenn man sieht, dass Julia im Königsangriff und Eyleen im ausgeglichenen Endspiel steht? Richtig - man bietet remis an! Getan in ausgeglichener Stellung von Madeleine, die wusste, dass Julia und Eyleen in ihren Partien genau wissen, was sie tun und wozu sie in der Lage sind! Julia gewann alsbald im Königsangriff und brachte die Landauer wie erwartet in Front. Helena verlor nach einem leichten Fehler in der Eröffnung die Partie, war aber nicht schlimm. Denn Eyleen knetete und knetete ihre Gegnerin (immerhin rating 1566) bis es quietschte. Im 86. Zug konnte sie nach fast exakt zwei Stunden mit einer Restbedenkzeit von 38 Sekunden (!) ihre entnervte Gegnerin mattsetzen, so dass wir den sächsischen Meister mit 2,5:1,5 schlugen. Wie aus einem Guss!

 

In Runde fünf wartete das Mariengymnasium Papenburg aus Niedersachsen auf uns. Da war noch eine Rechnung offen, als wir den niedersächsischen Meister im letzten Jahr noch besiegen konnten. Allerdings hat sich das Team mit einem neuen Spitzenbrett verstärkt, so dass die Aufgabe dieses Jahr ungleich schwerer sein sollte. 

Hier vergeigte Julia bereits in der Eröffnung ihre Partie. Muss man so sagen! Sie nahm sehr ungeschickt einen vergifteten Zentrumsbauern, der den gegnerischen Türmen den Weg zu ihrem König öffnete. Material- und Partieverlust war die Folge. An Brett drei wurde aber eine Glanzpartie gespielt. Hier trumpfte Madeleine in ihrer englischen Eröffnung ganz groß auf und ließ ihrer Gegnerin, die eigentlich gar keinen richtigen Fehler machte, überhaupt keine Chance. Beste Landauer Partie in diesem Turnier und Ausgleich zum 1:1. Vorne wurden wir leider langsam und schmerzhaft überspielt, so dass den Niedersachsen die Revanche gelang. 1:3-Niederlage, was solls!

 

Und so ging auch der zweite Tag zuende. Wir standen nach 5 von 7 Runden mit 5:5 Punkten im Mittelfeld, hatten aber - abgesehen vom Auftaktgegner aus dem Saarland - ausschließlich stärkere Gegner. Nach dem Abendessen und der Partiennachbereitung hatten wir nach 20.00 Uhr wenigstens mal etwas Zeit uns zu sammeln, bevor es am nächsten Morgen weiter ging.

 

In der Vorschlussrunde bekamen wir es mit dem zweiten Vertreter aus Niedersachsen, dem Gymnasium Nordhorn, zu tun. Hier war das Team etwas verunsichert, da Madeleine über Bauchschmerzen klagte und sicherheitshalber ein schnelles Remis einstreute. Julias Gegnerin patzte einen Springer ein, Helena tat es ihr gleich. Beide Partie nahmen ihren gewohnten Lauf und es stand 1,5:1,5. Aber wir hatten einen Trumpf: Eyleen im ausgeglichenen Endspiel (jeder Springer + vier Bauern)! Auch wenn die Gegnerin mit rating 1488 über 250 Punkte mehr auf die Waage bringt - Endspiele werden von Eyleen grundsätzlich auf Sieg gespielt! Und so wurde das volle Programm ausgepackt: Opposition, Bildung einer Bauernschwäche, Überlastung der gegnerischen Figuren, Zugzwang, Bauerngewinn, Springertausch. Bis, tja, bis am Ende (also wirklich ganz am Ende nach über 100 Zügen) Eyleen eine folgenschwere Entscheidung traf und mit ihrem König aufs falsche Feld zog, was eine studienhafte Remisschaukel (bei 8 Sekunden Restbedenkzeit der Gegnerin) zuließ. 2:2-Unentschieden, äußerst ärgerlich!

 

Hier machte ich mir Sorgen um Helena, die sehr viele einfache Fehler in ihrem ansonsten guten Spiel hatte. Wurde aber durch ein Aufbaugespräch wieder eingerenkt.

Abends konnten wir unsere spärliche Freizeit dazu nutzen, um durch Lösen logisch aufgebauter Rätsel aus einem Berliner "Escape-Room" - die neue Lieblingsbeschäftigung unserer Mädels - zu entkommen.

Gute Nachricht auch von Madeleine: Bauchschmerzen weg.

 

Die Schlussrunde konfrontierte uns mit dem hessischen Meister, dem Gymnasium Oberursel. Nominell etwa auf unserer Höhe ließen wir den Hessinnen aber nicht den Hauch einer Chance und erspielten an allen vier Brettern absolut überzeugende Siege. Besonders für Helena hat mich dieser Sieg gefreut! Der 4:0-Kantersieg würde uns in der Endtabelle nochmal nach oben spülen!

 

Und so war es auch!

Mit 8:6 Mannschaftspunkten belegten die Mädchen der IGS Landau einen hervorragenden 7. Platz in der Endtabelle der 22 Teams, die man hier:

https://www.deutsche-schachjugend.de/2019/dsm-wk-m/tabelle/

 

ablesen kann.

In einem Foto-Finish bezwang das Kant-Gymnasium Karlsruhe die bislang führende Mannschaft, den bayrischen Meister Gymnasium Holzkirchen, und gewann vor dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium Berlin die deutsche Meisterschaft. Herzlichen Glückwunsch!

 

Auch unsere Einzelergebnisse können sich sehen lassen!

So holte Julia an Brett 4 mit 5,5 Punkten aus 7 Spielen (fünf Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage) die zweitmeisten Punkte an ihrem Brett und wurde mit einem Pokal belohnt.

Nicht minder erfolgreich war Madeleine an Brett 3, die auf superstarke 5 Punkte (vier Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage) kam.

Eyleen (3,5 Punkte) blockte gewohnt sicher die gegnerischen Spitzenspieler und Helena (2,5 Punkte) baute zu viele einfache Fehler mit ein, was ein besseres Resultat verhinderte.

Hier findet Ihr die Einzelergebnisse:

https://www.deutsche-schachjugend.de/2019/dsm-wk-m/igs-landau/

 

Im Anhang findet Ihr noch ein Bild unserer Mannschaft, die den Namen unserer Schule nun schon zum dritten Mal nach Berlin getragen hat. Von links nach rechts: Julia Breiner (MSS 11), Eyleen Märdian (MSS 11), Helena Wünschel (MSS 11), Madeleine Haas (7c)

Die Mädchenmannschaft der IGS Landau bei den deutschen Schulschachmeisterschaften 2019
Die Mädchenmannschaft der IGS Landau bei den deutschen Schulschachmeisterschaften 2019

Schulschachturnier während der TIWO

Die SAieger des schulinternen Schachturniers

 

 

Im Rahmen der TIWO findet an zwei Nachmittagen jährlich ein kleines innerbetriebliches Schachturnier statt. 15 Schülerinnen und Schüler fanden den Weg in den Schachsaal, um an dem Turnier teilzunehmen. An beiden Tagen wurden jeweils drei Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie gespielt. Manche Schüler konnten nur an einem der Tage spielen, so dass die Tabelle ein wenig verzerrt wirkt.

Trotzdem ist nicht zu leugnen, dass Hannes Jensen (Klasse 8d), im Januar noch Pfalzmeister der unter 14jährigen geworden, das Turnier nach Belieben dominiert hat und alle 6 Partien gewinnen konnte. Herzlichen Glückwunsch!

Zweiter wurde mit 5 Punkten Sven Küchle (7c), der sich nur dem Turniersieger geschlagen geben musste. Auch hier eine sehr starke Leistung!

Platz drei geht an Yannick Petters (9a), der auf 4 Punkte kam. Niederlagen gegen die beiden vor ihm Platzierten verhinderten ein besseres Abschneiden. Ein Platz auf dem Siegertreppchen ist ihm dennoch sicher!

 

Etwas überraschend spielte sich mit Raul Wojcik ein Fünftklässler auf Rang vier und ließ so einige höherklassige Gegner hinter sich. 3 Punkte sind aller Ehren wert!

Mit Larissa Jeschur, Maxime Hauck und Teresa Holz kamen gleich drei Mädchen auf zwei Punkte, wobei Teresa dafür lediglich drei Partien brauchte. Sauber gespielt, Mädels!

 

Im Bild sind die Sieger des Turniers mit ihren (kleinen) Sachpreisen zu sehen: Yannick, Hannes, Sven (von links nach rechts)

RLP-Meisterschaft im Schulschach 2019

Die neuen Rheinland-Pfalz-Meisterinnen

Bericht zur Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im Schulschach für 4er-Teams in Wörth.

Endlich mal eine Meisterschaft in der Nähe und nicht im Westerwald oder gar Hunsrück!

In jeder Wettkampfklasse waren jeweils der Meister und Vizemeister aus den Bezirken Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Trier und Rheinland-Koblenz qualifiziert, so dass pro Klasse 8 Teams am Start waren und ein Rundenturnier jeder-gegen-jeden spielten. 7 Spiele an der Zahl, die Bedenkzeit betrug 20 Minuten pro Spieler und Partie.
 
Unsere Jungs in der WK II (Jahrgänge 2004/2005) waren erstmals qualifiziert und gingen gleich hochmotiviert an die Bretter. Leider erwiesen sich die Anfangsgegner, das AVG Trier und das OSG Mainz (noch) als zu stark für unsere Buben, die enttäuscht zwei Niederlagen quittieren mussten. Besonders Hannes hat es hier schwer, brachten seine Gegner doch 1880 und 2060 rating auf die Waage.
Doch man fing sich und schlug das Thomas-Morus-Gymnasium Daun in beeindruckender Weise. Nach weiteren Siegen über Kastellaun und Bendorf, sowie Unentschieden gegen Ingelheim und Pfalzmeister Ludwigshafen stand die IGS mit 8:6 Mannschaftspunkten und Rang 5 ordentlich da.
Es spielten:
Brett 1:  Hannes Jensen (4 Punkte aus 7 Spielen)
Brett 2:  Yannick Petters (4,5 / 7) !
Brett 3:  Matthias Nägle  (3 / 7)
Brett 4:  Micha Burghard  (2,5 / 7)
 
In der WK Mädchen hatten wir gar zwei Teams am Start. Unsere Zwoote war eigentlich gar nicht qualifiziert, durfte aber durch die Absage der Koblenzer Schule an dem Turnier teilnehmen.
Schnell war aber klar, dass unser Nachwuchs hier (noch) überfordert war. Alle Spiele gingen verloren, so dass der 7. und letzte Platz für unsere erschöpften, aber doch nicht sooo enttäuschten Mädels zu Buche stand. Naja, es ist ja auch die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft und kein Käsekuchenturnier!
Es spielten:
Brett 1:  Clara Killguss  (2 / 7)
Brett 2:  Leonie Dorsch  (1 / 7)
Brett 3:  Melissa Heid  (1 / 7)
Brett 4:  leider kampflos, da Diana Walter krank wurde und (zu) kurzfristig abgesagt hat!
 
Unsere Erste ging als Titelverteidiger ins Rennen und war somit (Mit-)Favorit auf den Titel. Die Qualität der Meisterschaft hat allerdings sehr stark zugenommen, so dass der Ausgang völlig offen schien. Wir waren nominell nur das drittstärkste Team, so dass es einen guten Tag brauchte, um erneut erfolgreich zu sein!
In der Auftaktrunde hatten wir mit dem Rheinhessenmeister, dem Katharinen-Gymnasium Oppenheim, leichte Probleme. Beim Stand von 1:2 konnte unser Spitzenbrett Eyleen aber ein ausgeglichenes Endspiel studienhaft gewinnen und somit den 3:1-Auftaktsieg sicher stellen.
Dann wartete das ebenfalls als Favorit gestartete Sickingen-Gymnasium Landstuhl - im Januar hinter uns Vize-Pfalzmeister geworden - auf uns. Aber der zweite pfälzische Vertreter hatte nicht den Hauch einer Chance gegen unsere Mädels und musste sich mit 0:4 geschlagen geben. Landau an der Tabellenspitze - in der WK Mädchen ein mittlerweile gewohntes Bild.
Nach einem weiteren 4:0 über unsere überforderte Zwoote wurde uns die IGS Trier zugelost, an der Schach als Wahlpflichtfach unterrichtet wird. Aber auch hier zeigten unsere Mädels ihre Klasse und fertigten die Trierer glatt mit 4:0 ab.
In der Vorschlussrunde hatten wir dann den direkten Verfolger AVG Trier an den Brettern, den nominell stärksten Vertreter in der WK M. Und hier wars sackspannend!
Alle vier Partien wogten hin und her, bis unsere Mädchen auf einmal die Überhand gewannen. Erst schlug Madeleine an Brett 3 zu, als ihre Gegnerin in komplizierter Stellung den Überblick verlor und die Zeit überschritt. Dann gewann Julia an Brett 4 die Dame und konnte matt setzen. Erstaunlich glatt gewann auch Helena ihre positionell stark geführte Partie letztlich im Königsangriff. Beim Stand von 3:0 war der Kees gegessen, aber auch Eyleen am Spitzenbrett überfuhr ihre Gegnerin - die mehrfache Rheinland-Meisterin Sophie Biermann, DWZ 1693 - mit einem positionellen Schwarz-Sieg in der Sizilianischen Verteidigung auf absolut beeindruckende Art und Weise. Das 4:0 bedeutete nicht nur den Titel, sondern war auch ein dickes Ausrufezeichen an die Konkurrenz!
Mit drei Punkten Vorsprung konnte in der Schlussrunde also nichts mehr passieren und so konnte auch das AMG Koblenz den Siegeszug der Landauerinnen nicht aufhalten. Mit dem sechsten 4:0 in Folge schlossen wir das Turnier zum dritten Mal in Serie als RHEINLAND-PFALZ-MEISTER ab! 14:0 Mannschaftspunkte und 27:1 Brettpunkte (!) sprechen eine deutliche Sprache.
Es spielten:
Brett 1:  Eyleen Märdian  (7 / 7) !!
Brett 2:  Helena Wünschel  (6 / 7) !!
Brett 3:  Madeleine Haas  (7 / 7) !!
Brett 4:  Julia Breiner  (7 / 7) !!
 
Besonders hervor heben möchte ich die Leistung von Eyleen! Sie war am Spitzenbrett nominell eher Außenseiterin, ist aber wie ein Orkan über ihre Gegnerinnen hinweg gefegt und hat alle (!) Spiele gewonnen. Absoluter Glanztag heute!
 
Wir sind also schon wieder als Landesmeister für die deutsche Meisterschaft in Berlin qualifiziert! Ob wir da hinfahren, werden wir noch entscheiden. Die MSS 11 ziert sich ein wenig und möchte nicht so viel Unterrichtsstoff verpassen. Schau mer mal...
 

 

Hier geht es zum Bericht