IGS - Integrierte Gesamtschule Landau


Schach an der IGS

Schulschachturnier während der TIWO

Die SAieger des schulinternen Schachturniers

 

 

Im Rahmen der TIWO findet an zwei Nachmittagen jährlich ein kleines innerbetriebliches Schachturnier statt. 15 Schülerinnen und Schüler fanden den Weg in den Schachsaal, um an dem Turnier teilzunehmen. An beiden Tagen wurden jeweils drei Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie gespielt. Manche Schüler konnten nur an einem der Tage spielen, so dass die Tabelle ein wenig verzerrt wirkt.

Trotzdem ist nicht zu leugnen, dass Hannes Jensen (Klasse 8d), im Januar noch Pfalzmeister der unter 14jährigen geworden, das Turnier nach Belieben dominiert hat und alle 6 Partien gewinnen konnte. Herzlichen Glückwunsch!

Zweiter wurde mit 5 Punkten Sven Küchle (7c), der sich nur dem Turniersieger geschlagen geben musste. Auch hier eine sehr starke Leistung!

Platz drei geht an Yannick Petters (9a), der auf 4 Punkte kam. Niederlagen gegen die beiden vor ihm Platzierten verhinderten ein besseres Abschneiden. Ein Platz auf dem Siegertreppchen ist ihm dennoch sicher!

 

Etwas überraschend spielte sich mit Raul Wojcik ein Fünftklässler auf Rang vier und ließ so einige höherklassige Gegner hinter sich. 3 Punkte sind aller Ehren wert!

Mit Larissa Jeschur, Maxime Hauck und Teresa Holz kamen gleich drei Mädchen auf zwei Punkte, wobei Teresa dafür lediglich drei Partien brauchte. Sauber gespielt, Mädels!

 

Im Bild sind die Sieger des Turniers mit ihren (kleinen) Sachpreisen zu sehen: Yannick, Hannes, Sven (von links nach rechts)

RLP-Meisterschaft im Schulschach 2019

Die neuen Rheinland-Pfalz-Meisterinnen

Bericht zur Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im Schulschach für 4er-Teams in Wörth.

Endlich mal eine Meisterschaft in der Nähe und nicht im Westerwald oder gar Hunsrück!

In jeder Wettkampfklasse waren jeweils der Meister und Vizemeister aus den Bezirken Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Trier und Rheinland-Koblenz qualifiziert, so dass pro Klasse 8 Teams am Start waren und ein Rundenturnier jeder-gegen-jeden spielten. 7 Spiele an der Zahl, die Bedenkzeit betrug 20 Minuten pro Spieler und Partie.
 
Unsere Jungs in der WK II (Jahrgänge 2004/2005) waren erstmals qualifiziert und gingen gleich hochmotiviert an die Bretter. Leider erwiesen sich die Anfangsgegner, das AVG Trier und das OSG Mainz (noch) als zu stark für unsere Buben, die enttäuscht zwei Niederlagen quittieren mussten. Besonders Hannes hat es hier schwer, brachten seine Gegner doch 1880 und 2060 rating auf die Waage.
Doch man fing sich und schlug das Thomas-Morus-Gymnasium Daun in beeindruckender Weise. Nach weiteren Siegen über Kastellaun und Bendorf, sowie Unentschieden gegen Ingelheim und Pfalzmeister Ludwigshafen stand die IGS mit 8:6 Mannschaftspunkten und Rang 5 ordentlich da.
Es spielten:
Brett 1:  Hannes Jensen (4 Punkte aus 7 Spielen)
Brett 2:  Yannick Petters (4,5 / 7) !
Brett 3:  Matthias Nägle  (3 / 7)
Brett 4:  Micha Burghard  (2,5 / 7)
 
In der WK Mädchen hatten wir gar zwei Teams am Start. Unsere Zwoote war eigentlich gar nicht qualifiziert, durfte aber durch die Absage der Koblenzer Schule an dem Turnier teilnehmen.
Schnell war aber klar, dass unser Nachwuchs hier (noch) überfordert war. Alle Spiele gingen verloren, so dass der 7. und letzte Platz für unsere erschöpften, aber doch nicht sooo enttäuschten Mädels zu Buche stand. Naja, es ist ja auch die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft und kein Käsekuchenturnier!
Es spielten:
Brett 1:  Clara Killguss  (2 / 7)
Brett 2:  Leonie Dorsch  (1 / 7)
Brett 3:  Melissa Heid  (1 / 7)
Brett 4:  leider kampflos, da Diana Walter krank wurde und (zu) kurzfristig abgesagt hat!
 
Unsere Erste ging als Titelverteidiger ins Rennen und war somit (Mit-)Favorit auf den Titel. Die Qualität der Meisterschaft hat allerdings sehr stark zugenommen, so dass der Ausgang völlig offen schien. Wir waren nominell nur das drittstärkste Team, so dass es einen guten Tag brauchte, um erneut erfolgreich zu sein!
In der Auftaktrunde hatten wir mit dem Rheinhessenmeister, dem Katharinen-Gymnasium Oppenheim, leichte Probleme. Beim Stand von 1:2 konnte unser Spitzenbrett Eyleen aber ein ausgeglichenes Endspiel studienhaft gewinnen und somit den 3:1-Auftaktsieg sicher stellen.
Dann wartete das ebenfalls als Favorit gestartete Sickingen-Gymnasium Landstuhl - im Januar hinter uns Vize-Pfalzmeister geworden - auf uns. Aber der zweite pfälzische Vertreter hatte nicht den Hauch einer Chance gegen unsere Mädels und musste sich mit 0:4 geschlagen geben. Landau an der Tabellenspitze - in der WK Mädchen ein mittlerweile gewohntes Bild.
Nach einem weiteren 4:0 über unsere überforderte Zwoote wurde uns die IGS Trier zugelost, an der Schach als Wahlpflichtfach unterrichtet wird. Aber auch hier zeigten unsere Mädels ihre Klasse und fertigten die Trierer glatt mit 4:0 ab.
In der Vorschlussrunde hatten wir dann den direkten Verfolger AVG Trier an den Brettern, den nominell stärksten Vertreter in der WK M. Und hier wars sackspannend!
Alle vier Partien wogten hin und her, bis unsere Mädchen auf einmal die Überhand gewannen. Erst schlug Madeleine an Brett 3 zu, als ihre Gegnerin in komplizierter Stellung den Überblick verlor und die Zeit überschritt. Dann gewann Julia an Brett 4 die Dame und konnte matt setzen. Erstaunlich glatt gewann auch Helena ihre positionell stark geführte Partie letztlich im Königsangriff. Beim Stand von 3:0 war der Kees gegessen, aber auch Eyleen am Spitzenbrett überfuhr ihre Gegnerin - die mehrfache Rheinland-Meisterin Sophie Biermann, DWZ 1693 - mit einem positionellen Schwarz-Sieg in der Sizilianischen Verteidigung auf absolut beeindruckende Art und Weise. Das 4:0 bedeutete nicht nur den Titel, sondern war auch ein dickes Ausrufezeichen an die Konkurrenz!
Mit drei Punkten Vorsprung konnte in der Schlussrunde also nichts mehr passieren und so konnte auch das AMG Koblenz den Siegeszug der Landauerinnen nicht aufhalten. Mit dem sechsten 4:0 in Folge schlossen wir das Turnier zum dritten Mal in Serie als RHEINLAND-PFALZ-MEISTER ab! 14:0 Mannschaftspunkte und 27:1 Brettpunkte (!) sprechen eine deutliche Sprache.
Es spielten:
Brett 1:  Eyleen Märdian  (7 / 7) !!
Brett 2:  Helena Wünschel  (6 / 7) !!
Brett 3:  Madeleine Haas  (7 / 7) !!
Brett 4:  Julia Breiner  (7 / 7) !!
 
Besonders hervor heben möchte ich die Leistung von Eyleen! Sie war am Spitzenbrett nominell eher Außenseiterin, ist aber wie ein Orkan über ihre Gegnerinnen hinweg gefegt und hat alle (!) Spiele gewonnen. Absoluter Glanztag heute!
 
Wir sind also schon wieder als Landesmeister für die deutsche Meisterschaft in Berlin qualifiziert! Ob wir da hinfahren, werden wir noch entscheiden. Die MSS 11 ziert sich ein wenig und möchte nicht so viel Unterrichtsstoff verpassen. Schau mer mal...
 

 

Hier geht es zum Bericht

Landauer Schulschachmeisterschaften 2018

Hier geht es zum Bericht

Deutsche Schulschachmeisterschaft 2018

Die Mädchenmannschaft der IGS Landau bei den deutschen Schulschachmeisterschaften 2018
Die Mädchenmannschaft der IGS Landau bei den deutschen Schulschachmeisterschaften 2018

Die Meisterschaft war anstrengend! Oja!

Hier ein kurzer Bericht, wie sich unsere Schachmädels auf der deutschen Meisterschaft geschlagen haben:

 

In Runde 1 hatten die Berliner Meister, das Heinrich-Hertz-Gymnasium, große Probleme mit uns. Nach einem souveränen Sieg unserer Debütantin Madeleine Haas (Brett 4) und einer deutlichen Niederlage von Spitzenbrett Eyleen Märdian, gingen beim Stand von 1:1 die Partien von Helena Wünschel (Brett 2) und Julia Breiner (Brett 3) bis tief in die Zeitnotphase. Helena hatte ihre stärkere Gegnerin überspielt und kämpfte um den Sieg, während Julia eine schlechte Stellung halten musste. Alle vier Spielerinnen hatten nur noch Sekunden auf der Uhr. Leider ließ Julia sich mattsetzen und Helena schaffte die Zeitkontrolle nicht und verlor durch Zeitüberschreitung in Gewinnstellung. Endergebnis 1:3, sehr ärgerlich, aber trotzdem ein Auftakt, der aufhorchen ließ!

 

In Runde 2 wartete der Brandenburger Meister auf uns. Aber diese Geschichte ist schnell erzählt, da alle vier IGSlerinnen ihren Gegnerinnen deutlich überlegen waren und ganz souverän 4:0 gewannen. Perfektes Spiel!

 

Die dritte Runde des Tages war dann anscheinend etwas viel für unsere Mädels. Gegen das Margarethe-Rothe-Gymnasium aus Hamburg wurden teilweise sehr einfache Fehler gemacht und mindestens zwei Partien einfach hergeschenkt. Vielleicht war nach 6 Stunden Schach schlichtweg der Akku leer. Lediglich Julia sicherte sich gegen den Hamburger Meister ein Remis, Eyleen, Helena und Madeleine verloren ihre Partien.

 

Dann war der anstrengende erste Turniertag zuende und wir fielen nach der Partienanalyse, sowie der Vorbereitung auf den nächsten Tag erschöpft in die unbequemen Betten.

 

Tag zwei brachte uns dann die Bremer Meister als Gegner. Die Oberschule am Barkhof war nominell leicht schwächer als wir und wir rechneten uns einige Siegchancen aus. Leider verdarb Clara an Brett 4 (Clara und Madeleine sollten sich abwechseln) durch mehrere Unkonzentriertheiten ihre Partie und verlor. Es war Claras letzte Partie für uns. Sie klagte über länger anhaltende Kopfschmerzen und wurde mit Ibu 400 gefüttert. An Schach spielen war aber nicht mehr zu denken.

Julia glich durch einen sauber heraus gespielten Sieg schließlich aus.

Und unsere vorderen Bretter spielten die Gegner langsam aber sicher hinten rein. Beide Stellungen waren vorteilhaft. Aber die Nerven, die Kondition und schließlich die Unsicherheit aufgrund der Niederlage eine Runde zuvor in ähnlichen Stellungen, ließen unsere Mädels die Handbremse ziehen. Beide boten remis an, was die Gegnerinnen gerne annahmen. 2:2 Unentschieden, alla hopp!

 

In Runde 5 wurden wir gegen den zweiten Berliner Vertreter, das Gerhard-Hauptmann-Gymnasium, gelost (Erklärung: Berlin hatte als Ausrichter einen zusätzlichen Startplatz). Die nominell deutlich überlegenen Gegner hatten aber von Beginn an Schwierigkeiten mit dem Rheinland-Pfalz-Meister. Besonders Madeleine spielte hier sehr stark auf und konnte durch eine schöne Kombination Material und die Partie gewinnen. Sehr unglücklich agierte hier Julia, die sich ebenfalls Materialvorteil erspielte, aber eine leichte Mattkombination übersah, die schließlich den Punkt kostete. Die beste Partie des Turniers spielte hier Eyleen! Sie nahm ihre Gegnerin (rating 1590, Eyleen hat "nur" 1083) mit schwarz in der Sizilianischen Verteidigung nach allen Regeln der Kunst auseinander. Sie brachte den Königsangriff der Berlinerin früh zum Erliegen, brach auf dem Damenflügel durch und gewann dabei einen Bauern, den sie im Endspiel in einen vollen Punkt umwandelte. Ganz großes Tennis ... ehm ... Schach!!

Das Unglück gepachtet schien allerdings Helena zu haben! Auch sie spielte sehr stark und erreichte eine Gewinnstellung. In gegnerischer Zeitnot wurde Helena dann aber nervös, machte einen schweren Fehler und kam ins Hintertreffen. Mit verbleibenden 6 Sekunden auf der Uhr konnte ihre Gegnerin mattsetzen und den nicht mehr für möglich gehaltenen 2:2-Ausgleich erzielen. Ärgerlich!

 

Doch es kam noch schlimmer!

 

Am dritten Turniertag bekamen wir den Vorletzten, das Katholische St.Marien-Gymnasium, zugelost. Machbarer Gegner. Vor allem, als Madeleine und Julia schnell und sicher zum 2:0 einlochen konnten. Vorne dann aber der Super-GAU! Eyleen bekommt in ausgeglichener Stellung ein Remisangebot herein. Annehmen (und damit den Mannschaftssieg sichern) oder weiter spielen? Ein Blick rüber zu Helenas Partie: Helena steht klar auf Gewinn, hatte ihrer Gegnerin bereits einen Läufer abgenommen und einen Königsangriff gestartet. Läuft!

Eyleen lehnte das Angebot ab - und machte einen Zug, der sofort die Partie verliert. Beinahe zeitgleich übersah Helena den allerletzten Trick ihrer Gegnerin und wurde matt gesetzt. Ein unglaubliches 2:2-Unentschieden, das den Mädels sehr lange nachhing und nur schwer zu verarbeiten war!

Ich habe sie dann zur Ablenkung in die Stadt zum shoppen geschickt, zwei der Mädchen wollten lieber im Hotel bleiben und Vokabeln lernen (!).

 

So, Schlussrunde! Mit einem Sieg gegen das starke Mariengymnasium Papenburg konnten wir noch ein ausgeglichenes Punktekonto erreichen. Und uns die saublöde Vorschlussrunde

aus den Köpfen spielen. Zuerst war Madeleine fertig. Sie hatte Stellungsvorteil erspielt, war aber nicht mehr in der Lage Zugfolgen zu berechnen. Wahrscheinlich Erschöpfung, die Kleine ist schließlich erst 11 Jahre alt und spielt ihr erstes Turnier über mehrere Tage. Sie bot schließlich remis an, was ihre Gegnerin gerne annahm. Und wieder einmal war es Julia, die den Rheinland-Pfalz-Meister in Führung brachte. Mit einem Fesselungstrick legte sie ihre erfahrene Gegnerin rein und konnte ihr die Dame abnehmen. Der Rest war Technik.

Mental angeschlagen war Helena, die zwar eine gute Stellung erreicht hatte, aber keinen Gewinnplan fand. In Absprache mit ihrer Mannschaftsführerin Eyleen bot sie remis an, was die Gegnerin auch annahm. Beim Stand von 2:1 ging es am Spitzenbrett, wo die niedersächsischen Meisterinnen ihre stärkste Spielerin sitzen hatten, heiß her. Eyleen hatte einen Bauern geopfert, sich dafür aber einen aktiven Zentrumsspringer gesichert. Nach einigem hin und her konnte Eyleen in ein vorteilhaftes Endspiel einlenken, welches sie schließlich studienhaft mit Hilfe des Zugzwangmotivs gewann. Sauber gespielt! Endstand: 3:1

 

Mit 7:7 Mannschaftspunkten landeten wir schließlich auf Rang 15. So weit hinten? Ja, denn ab Rang 7 waren alle Teams punktgleich gewesen. Wir haben uns wahnsinnig teuer verkauft und können erhobenen Hauptes den Rückweg von Berlin ins beschauliche Landau antreten. Nur 14 Schulen in ganz Deutschland sind besser als wir. Und unsere Mädels? Unzufrieden, schließlich war doch so viel mehr drin...

 

Tabelle und Infos findet Ihr auf:

https://www.deutsche-schachjugend.de/2018/dsm-wk-m/

 

Liebe Grüße,

Coach