IGS - Integrierte Gesamtschule Landau


Schulleiters Tagebuch

Schulleiters Tagebuch

Tagebucheintrag vom 15. September 2020

Heute lese ich in einer Zeitschrift einen Text von Lisa Reinheimer, einer Lehrerin und Gründerin des Podcasts "Klassenheld". Im folgenden zitiere ich ihren Text:

In meiner Schule der Zukunft gibt es keine Lehrer! Zumindest nicht die "Be-Lehrer", die ihren Schülerinnen und Schülern zeigen, wo es langgeht, sich selbst als Quelle und Maß jedes Wissens verstehen und auf Dauer an dieser Verantwortung verbrennen. Lerncoaches, die Kinder und Jugendliche auf ihrem individuellen Weg begleiten, werden ihre Berufung mit Freude und Leichtigkeit ausübern. Kinder betreten keine Klassenzimmer, sondern offen gestaltete Lernräume, Learning Spaces genannt. Jeder Schülerin und jeder Schüler lernt eigenverantwortlich, wo und wie es ihm oder ihr gut tut. Sie lesen alleine in einer kuscheligen Ecke, arbeiten an Stehtischen, in der Hängematte, besprechen sich zu zweit in schallgedämpften Rückzugsnischen oder auf dem Schulhof. Schulen arbeiten digital und stellen Lerninhalte online zur Verfügung. Selbstorganisiertes Lernen wie in den vergangenen Wochen sind keine Ausnahme mehr, sondern Realität. Fächer gibt es nicht, sondern Projekte. Noten braucht es nicht. Kompetenzraster und Portfolios erlauben zukünftigen Arbeitgebern einen differenzierten und transparenteren Einblick in die Fähigkeiten der jungen Erwachsenen. Nicht 88, sondern 100 Prozent aller Schulabgänger/-innen erreichen einen Abschluss, der ihnen die Türe zu ihrer Traumzukunft öffnet. Systemverlierer gibt es keine mehr.

Tagebucheintrag vom 14. September 2020

Vier Wochen Schule liegen nun hinter uns und Gott sei Dank kommen immer noch alle. Kein Unterrichtsausfall. Darüber bin ich sehr froh. Viele Schüler*innen sind heilfroh wieder hier zu sein. Sechs Monate reichen. Wir versuchen alles, um einigermaßen vernünftig arbeiten zu können. Ich hatte heute Besuch eines Kollegen, der eine schulinterne Weiterbildung zum Unterricht im Fach Evangelische Religion in der Oberstufe machte. Es war für mich eine sehr inspirierende Erfahrung, zumal ich seit vielen Jahren mir die Dinge so zurecht gelegt habe und sicher auch trotz  neuer Ideen ein wenig Routine eingekehrt ist. Diese Fortbildung bewegte in mir den Wunsch nach Veränderung. Dinge müssen in Bewegung bleiben, Menschen auch. Wenn wir uns in der Oberstufe im Fach Religion mit Schülern unterhalten, muss meines Erachtens eine quasi existentielle Relevanz vorliegen. Schüler*innen müssen gefordert sein über sich und die Welt nachzudenken. Wovon träume ich, wo möchte ich hin in meinem Leben, wo stehe ich? Als ich heute mit einer 13. Klasse eine ganz einfache Resonanzübung machte, merkte ich wie angewiesen auch unsere Großen darauf sind. In Dreiergruppen sollte jeder erzählen was aus der letzten Woche ihn begeistert hat, beschäftigt oder berührt. Danach sollte jeder Zuhörer eine Minute Rückmeldung geben. In der Reflektion danach lobten die Schüler die Atmosphäre, das Zuhören, das Vertrauen, das es braucht über sich zu sprechen und gleichzeitig ein Feedback zu erhalten. "Das hat gut getan". So gelingt Schule.

Tagebucheintrag vom 31. August 2020

Wenn Sie den Eintrag von Freitag gelesen haben, finden Sie heute dazu eine Fortsetzung. Was ist mit einem Kind, welches im Februar 2020 geboren wurde? Dieses Kind hat seit 7 Monaten einen Sozialkontakt oder zwei. Es lebt quasi in einer symbiotischen Beziehung mit seiner Mutter und hat so gut wie keine sozialen Kontakte. Wie kann das eigentlich gehen? Was bedeutet dies möglicherweise für die Entwicklung dieses Säuglings? In solchen Situationen ist es sogar denkbar, dass selsbt der Vater abgelehnt wird. Klar wird das irgendwann einmal anders werden, aber dennoch müssen wir uns darüber im Klaren sein. Wir haben ganz viel zu tun, wenn erst einmal ein Impfstoff da sein wird. Wir müssen uns dann wieder neu einander vertraut machen.

Tagebucheintrag vom 28. August 2020

Heute war endlich ein normaler Schultag. Kein Schüler war in der Schule. Zum Glück. Wir haben es gewagt und haben einen richtigen Wandertag veranstaltet. Eine Wohltat in diesen Zeiten, schließlich haben wir seit 6 Monaten in dieser Gesellschaft das soziale Leben massiv heruntergefahren. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich gehöre sicherlich nicht zu denen, die im Berlin demonstrieren gehen, aber ich bin verantwortlich für fast 1000 Kinder und Jugendliche und wir muten diesen Jugendlichen etwas zu, wobei wir die Folgen unseres Tuns überhaupt nicht abschätzen können. Was es bedeutet, nicht mehr einander im wahrsten Sinne des Wortes berühren zu können, stets auf Abstand achten zu müssen, Nähe nicht zulassen zu dürfen und welche Spätfolgen dies haben wird, darüber machen wir uns keine oder zumindest wenig Gedanken. Von daher ist der Wandertag, den wir heute veranstalten, eine überaus wohltuende Maßnahme.

Tagebucheintrag vom 27. August 2020

Heute trage ich zum ersten Mal in das Schulleitertagebuch ein. Das ist schon ein wenig der Tatsache geschuldet in irgendeiner Weise den Schulalltag zu organisieren. Dazu gibt es ganz viel zu erzählen. Zum ersten habe ich gemerkt, wie sehr wir alle uns einander vermisst haben. Schüler*innen wie Lehrer*innen freuen sich doch sehr leibhaftig Unterricht machen zu können. Wir haben eine lange Durststrecke hinter uns gebracht und hoffen alle sehr nicht wieder getrennt zu werden. Dennoch gilt es Schlüsse aus dem vergangenen halben Jahr zu ziehen und sich vorzubereiten, zumindest temporär Schüler*innen auch zuhause beschulen zu müssen. Wenn man Bilanz zieht und haben das haben wir sehr gründlich getan, kann man feststellen, dass wir ganz schön viel erreicht haben. Zusammen mit dem Pädagogischen Landesinstitut haben wir bis morgen eine Befragung über den digitalen Unterricht und die Bedingungen zuhause initiiert. Heute Morgen habe ich mir die Ergebnisse angeschaut und bin sehr erfreut auf welch fruchtbaren Boden unsere Arbeit fällt und wie sehr auch Eltern mitdenken, wenn es um die Weiterentwicklung der Schule geht. In vielen Haushalten gibt es gute Möglichkeiten digital zu arbeiten, wir sehen es als unsere Aufgabe an Schüler*innen, die keinen Zugang haben, zu einem digitalen Endgerät zu helfen. Ziel ist es in nicht allzuferner Zeit, dass in jedem Schulranzen ein von uns vorgeschriebenes digitales Endgerät ist. Mehr denn je verspüren wir die große Aufgabe alle Kinder fit zu machen für die Zukunft außerhalb der Schule. Wir tun im Moment alles, um uns auf weitere Schließungen vorzubereiten. Wir haben eine Gruppe bestehend aus Eltern, Schüler*innnen und Lehrer*innen gegründet, die sich darum kümmert Fortbildungen zu organisieren für Lehrer*innen und Schüler*innen und alle auf einen Stand bringen möchte. Die Programme Microsoft Teams und Onenote müssen alle gründlich beherrschen. Das ist die Zukunft. Da gilt es für Lehrer*innen und Schüler*innen dazu zu lernen. Das ist doch eine große Chance, nicht wahr. Wir entwickeln uns gemeinsam weiter. Großartig. Die Situation in der Schule ist wirklich nicht einfach. Neuralgische Punkte sind zum einen der Schülertransport und zum anderen die Situation in den Pausen. Es ist auch wirklich schwer überall immer die Maske auf zu haben und auch in den Pausen nicht von ihr befreit zu sein. Wir haben derzeit Zonen für einzelne Klassenstufen eingerichtet, in denen die Schüler dann tatsächlich auch die Maske abnehmen dürfen. Wir denken gerade darüber nach auch hier die Maskenpflicht einzuführen. Wir wissen auch, dass die Schüler*innen, nachdem sie das Schulgelände verlassen haben, oft anders leben und sich und andere nicht schützen, das können wir nur bedingt beeinflussen. Während ich diese Zeilen schreibe, erhalte ich von einer unfassbar empathischen Kollegin ein selbst gebasteltes Heft mit dem Titel "Für Herrn Haug - statt Psychotherapie....". In dieses Heft haben Schüler*innen mir geschrieben, was sie über mich und vor allem über die Schule denken. Schüler*innen der Klassenstufen 5 und 6. Jeder einzelne Eintrag verdient es zitiert zu werden. Mit einem möchte ich diesen Tagebucheintrag beenden. Da schreibt mir ein Junge: "Hallo Herr Haug, danke das wir überhaupt Schuhle haben (Originalzitat)"

Tagbucheintrag vom 09.Juli 2020

Gerade eben lese ich einen Forderungskatalog der Deutschen Telekomstiftung. Fazit: Wir müssen endlich aufwachen!


Wie sieht gute Bildung aus? Das Ziel ist klar: Unsere Kinder und Jugendlichen sollen lernen, ihr Leben und die Gesellschaft eigenverantwortlich und erfolgreich zu gestalten. Und der Weg dorthin? Der führt aus Sicht der Deutsche Telekom Stiftung über ein funktionierendes Bildungs-Ökosystem, in dem alle Akteure – Lernende und Lehrende unterschiedlichster Professionen – zusammenarbeiten. Unter bestmöglichen Bedingungen und mit gemeinsamen Vorstellungen, komplementären Stärken und Offenheit für Neues.
Dazu fordert die Deutsche Telekom Stiftung:


1.


Die Neukonzeption und -organisation von Schule


Schule sollte wie bisher der zentrale Bildungsort sein, muss sich aber stärker öffnen und in ein Bildungs-Ökosystem einfügen. Bei einer Neukonzeption und -organisation darf es keine Denkverbote geben. Der Einsatz digitaler Medien, Unterrichtsinhalte, Unterrichtszeit, Architektur, die Rolle von Schülern und Lehrern - alles gehört auf den Prüfstand. Nur so kann und wird Schule den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden.

2.


Ein erfolgreiches Bildungs-Ökosystem für Kinder und Jugendliche


„Für das Leben lernen“ können junge Menschen nicht nur in Schulen, sondern auch
außerhalb, zum Beispiel in Bibliotheken, Jugendhäusern, Vereinen oder im Internet. Wenn
es uns gelingt, alle diese und weitere Bildungsorte sinnvoll zu einem Bildungs-Ökosystem
zu vernetzen, schaffen wir ideale Grundlagen, um Kinder und Jugendliche optimal auf die
Zukunft vorzubereiten.
3.


Die Stärkung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen


In der zunehmend vernetzten, komplexen und digitalisierten Welt mit ihrer Informations-
und Datenflut müssen fachliche und überfachliche Kompetenzen stärker als bisher
zusammengedacht werden. Neben fachlichem Wissen zum Beispiel in Mathematik,
Physik oder Informatik sollten Kinder und Jugendliche auch über Urteilsvermögen,
Quellenkompetenz, Kreativität, Teamfähigkeit und kommunikative Fähigkeiten verfügen.

4.


Mehr Verantwortung für Kinder und Jugendliche


Die Gesellschaft muss Kindern und Jugendlichen mehr zutrauen und ihnen Erprobungsräume
sowie Partizipation zugestehen. Ihnen wird heute von Erwachsenen zu viel abgenommen
(Entscheidungen, Bewertungen etc.). Junge Menschen wollen und müssen an
ihren eigenen Bildungskarrieren stärker beteiligt werden. Die Erwachsenen sollten sie auf
ihrem Weg begleiten und unterstützen.

5.


Neue Berufsbilder für Lehr-/Lernprofis


Menschen, die Lernprozesse gestalten und anleiten, werden nicht nur in Schulen
gebraucht. Experten, die Kindern und Jugendlichen genau die Kompetenzen vermitteln,
die sie auf das Leben mit persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen vorbereiten,
brauchen wir auch in der Jugendarbeit, in Bibliotheken, in Vereinen, kurz: überall
dort, wo junge Menschen lernen können. Der Blick auf diese Lernorte und die dort
wirkenden Lehr-/Lernprofis macht neue Berufsbilder auch in den Schulen notwendig.
Im Ausland arbeiten zum Beispiel Educational Technologists oder Teacher Librarians
an Schulen, aber auch andere Berufsbilder, wie sie unter anderem von Quereinsteigern
eingebracht werden, sind dort ganz selbstverständlich vertreten.

6.


Multiprofessionelle Teams von Lehr-/Lernprofis


Für alle Lehr-/Lernprofis gilt: Sie müssen auf Augenhöhe kooperieren, in Teams voneinander
und miteinander lernen. Personalmonokulturen (einer macht alles) und Einzelkämpfer,
die Unterricht allein und nur hinter verschlossenen Türen gestalten, sind nicht
mehr zeitgemäß. Kollaboration ist das Gebot der Stunde - vor allem angesichts der digitalen
Möglichkeiten. Offenheit im Arbeiten und Medienkompetenz müssen daher bereits
in der Ausbildung Thema sein. Zur Förderung der Zusammenarbeit müssen die Rahmenbedingungen
vor allem an Schulen stark verändert werden (Arbeitsplätze in der Schule,
zeitliche Spielräume etc.). Bei den Arbeitszeiten darf es keine ausschließliche Fixierung
auf erteilten Unterricht mehr geben.

7.


Mehr Kooperation von Bund, Ländern und Kommunen


Deutschland braucht einen Bildungsföderalismus, in dem Bund, Länder und Gemeinden
nicht argwöhnisch gegeneinander, sondern konstruktiv und vertrauensvoll miteinander
arbeiten. Das Ziel: gemeinsam die (vor allem strukturellen) Großbaustellen unseres
Bildungssystems beseitigen.


8.


Gemeinsame Grundlagen für gute Bildung


Wettbewerb unter den Bundesländern ist gut. Aber bei Querschnittsaufgaben wie etwa
der Digitalisierung darf nicht jedes Land seine eigene Suppe kochen. Hier braucht es
zwingend gemeinsame Grundlagen, zum Beispiel eine von allen genutzte Technologie
für Schulcloud-Angebote, die Ressourcen spart, die Qualität von Lehren und Lernen
verbessert und auch im internationalen Vergleich mithalten kann. Es kann nicht sein,
dass Bund und Länder über die Bildungscloud streiten, während sich inzwischen Tech-
Giganten die internationale Vorherrschaft im Bildungsbereich sichern.


9.


Einen Bildungsrat, der den Namen verdient


Ein Bildungsrat, der nur ein Anhängsel der Kultusministerkonferenz ist oder aber ein
„zahnloser Tiger“, weil nicht alle Länder sich dort engagieren und Bund und Kommunen
außen vor bleiben, ist sinnlos. Wünschenswert ist ein Gremium, das visionäre Ideen
entwickelt und wirklich Impulse ins Bildungssystem bringt, indem es (vorhandene) gute
Konzepte gemeinsam mit Bund, Ländern und Kommunen voranbringt. Ein solcher
Bildungsrat müsste das Bildungssystem als Ganzes denken und Schule mit außerschulischen
Lernorten verbinden.


10.


Lernen vom Ausland


Die Vision eines Bildungs-Ökosystems wird Zeit zur Umsetzung brauchen. Schon heute
gibt es zahlreiche gute Ansätze auf dem Weg dorthin – im Inland, aber vor allem im
Ausland. Viele andere Länder sind uns in der Bildung meilenweit voraus, und das, obwohl
unsere personellen und finanziellen Bedingungen nicht schlechter sind als die in Dänemark,
Finnland, Kanada oder Singapur. Das ist verheerend und wird sich nur ändern,
wenn wir mehr und schneller vom Ausland lernen.

Tagebucheintrag vom 18. Juni 2020

Heute hatte ich Besuch einer Kollegin, die mir sagte, sie müsse mir unbedingt das Ergebnis der Entwicklungsgespräche mit Kindern und Eltern berichten. Wie Sie alle wissen, geht es bei den Entwicklungsgesprächen darum das Kind in den Mittelpunkt zu stellen und das Kind sagen zu lassen, wie es sich zur Zeit fühlt, woran es im vergangenen halben Jahr gearbeite hat und was es sich für die nächste Zeit vornehmen möchte. Das Kind sagt dies im Beisein der Eltern. Die Aufgabe der Lehrkraft ist es ein gutes Gespräch zu führen, zu moderieren und die Eltern irgendwann auch in das Gespräch einzubinden. So geschieht es bei der Kollegin, mit der ich heute gesprochen habe, sicherlich in vorbildlicher Weise. Sie fragte mich heute Morgen, ob ich mir vorstellen könne, was alle Kinder ausnahmslos äußerten, was man aus den vergangenen drei Monaten in die Zeit nach Corona mitnehmen wolle. Mir fiel nichts Gescheites ein und sie sagte: "Alle wollen später in der Schule beginnen, am liebsten erst ab 09.00 Uhr." Ich weiß nicht, ob sich alle über die Konsequenzen im Klaren sind, aber meine Vorstellung trifft diese Äußerung völlig. Ich möchte schon lange die Schulzeiten verändern. Vor Jahren hatte ich ein Gespräch mit Herrn Dr. Weeß, dem Leiter des Schlaflabors im Pfalzklinikum Klingenmünster. Wir überlegten damals schon, inwieweit es gelingen könnte die Schulzeiten nach hinten zu verlegen, um dem Biorythmus der Jugendlichen entgegen zu kommen. In der letzten Schulleitungsrunde kommt mein didaktischer Koordinator mit der gleichen Idee. Und heute die Kollegin. Das ist doch ein Zeichen. 

Tagebucheintrag vom 17. Juni 2020

Ich finde es ganz prima, dass in diesem Sommer keine Kinder sitzenbleiben. In der IGS ist das konzeptionell verankert, in den Schulen des gliedrigen Schulsystems nicht. Dort wird immer noch mit dem Sitzenbleiben gearbeitet und dies, obwohl nicht nur die Hattiestudie den Apologeten dieser Idee gezeigt hat, dass sie keinen Effekt auf besseres Lernen hat. Der richtige Weg ist es vielmehr am Ende eines Schuljahres mit Schülerinnen oder Schülern, deren Entwiclung Anlass zur Sorge bereitet, in Ruhe zu reden und gemeinsam mit ihren Eltern zu überlegen, wie es weitergehen könne. Da kann es auch einmal das freiwillige Zurücktreten sein. Diese Herangehensweise ist aber eine vom Ansatz her ganz andere. Da entscheiden nicht einfach nur mangelhafte Noten über eine Versetzung. Da geht man davon aus, dass Schule mit Pädagogik zu tun hat und pädagogisches Handeln ist eben komplizierter. Viele reden in diesen Zeiten immer wieder von Schulangst und davon, dass gerade im Moment Schülerinnen und Schüler besonders belastet seien. Ich wünsche mir von der Kultusministerkonferenz die Anregung, das Sitzenbleiben insgesamt abzuschaffen und zwar für immer. 

Tagebucheintrag vom 16. Juni 2020

In einer Veröffentlichung des Magazins "Der Schulmanager - das Magazin für innovative Schulleitungen" lese ich einen Artikel, in dem die GEW, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, die nach wie vor die schlechte Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik kritisiert. Die GEW hat dazu 7 Thesen entwickelt. Die GEW möchte eine aktive Rolle bei der Digitalisierung spielen. Ganz richtig ist These 2, in der die GEW etwas sagt, was manchmal vergessen wird, Technik sei Mittel zum Zweck, aber nie Selbstzweck. In der Schule geht es um Pädagogik. Gut gebrüllt. In These 3 kritisiert die GEW den schleichenden Lobbyismus und plädiert für Bildung als öffentliches Gut. In der These 4 will sich die GEW für eine Lehrerarbeitszeiterfassung einsetzen, das finde ich ein sehr spannendes Projekt. Vielleicht würde da der eine oder andere bei ehrlicher Zählung ganz schön rot werden. In These 5 fordert die GEW eine medienpädagogische Grundbildung und in These 6 die Ausbildung der Lehrkräfte. Eigentlich kann ich dem meisten zustimmen. Ganz schräg finde ich die Forderung von dienstlichen Endgeräten für Lehrkräfte. In die Schultasche einer Lehrerin oder eines Lehrers gehören neben Füller und Bleistift, Lineal und Trinkflasche auch digitale Endgeräte. Und ja, es ist jedem von uns zuzumuten, dass wir uns ein solches Gerät anschaffen. Es ist Mittel zum Zweck und in seinen beruflichen Alltag Geld zu investieren, gehört dazu. Der Ruf in diesem Fall nach staatlicher Förderung sollte unerhört bleiben.

Tagebucheintrag vom 15. Juni 2020

Zur Zeit ändert sich täglich die Blickrichtung. Von daher brauchen wir uns keine Gedanken zu machen was nach den Ferien sein wird. Wirklich weiß das noch kein Mensch. Es gibt viele Menschen, die tatsächlich den Schulanfang nach den Ferien planen. Wir nicht. Das heißt, das stimmt eigentlich nicht ganz, wir machen so, als ob das Schuljahr wie immer beginnen würde. Wir planen unsere Klassen und Kurse und den Lehrereinsatz, hoffen wir jedes Jahr, dass Lehrer, die in Vertretung bei uns angestellt sind, nicht irgendwo anders noch eine Stelle bekommen und gehen von einer völligen Öffnung der Schule aus. Ich glaube nicht wirklich sagen zu können und zwar in diesem Schuljahr, wie es weitergeht. Wir sind gerade dabei die Zeugnisse der Abgänger im Sommer vorzubereiten. Das sind unsere Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 9 und 10. Immer im Januar und Februar schreiben wir ganz viel über den Abschluss "Abitur" und vergessen dabei manchmal, dass auch im Sommer Schüler unsere Schule mit einem Abschluss verlassen. Die Abiturienten mussten wir im März zu Beginn der Coronakrise mit einem Versenden der Abiturzeugnisse ohne irgendeine Feier abspeisen. Für die jetzigen Abgänger haben wir versucht eine wirklich nette und würdige Verabschiedung zu organisieren. Diese geschieht klassenweise mit Eltern und einem kleinen Programm. Das Kollegium hat sich hier große Mühe gegeben und etwas wirklich "Kleines aber Feines" auf die Beine gestellt. Immer wenn ein Abschluss stattfindet, halte ich eine Rede. In diesem Jahr bin ich 8 Mal an der Reihe. Ich habe beschlossen lieber unterschiedliche Reden zu schreiben und zu halten, als mich zu wiederholen. Außerdem sind die Inhalte für einen Schüler der Klasse 9 andere, als für einen, der nach der 10. Klasse geht.

Tagebucheintrag vom 10. Juni 2020

Viele Leserinnen und Leser dieses Tagebuchs werden sicherlich schon lange darauf gewartet haben, dass das Schulleitertagebuch aktualisiert wird. Aufgrund der zahlreichen zusätzlichen neuen Aufgaben und der vielen Herausforderungen, die ein kleines unsichtbares Ding von uns allen in diesen Tagen fordern, war es auch irgendwie nicht möglich das Tagebuch, welches ich seit der Gründung dieser Schule vor 10 Jahren regelmäßig mit Beiträgen versehe, weiter zu schreiben. Es lag nicht nur an der Zeit, sondern auch daran, dass es mir einfach schwer fiel mich zu sammeln und Sinnhaftes zu Papier zu bringen. Wer sich mit Hygieneplänen beschäftigt, wer Masken nähen lässt, Abstandsgebote überwachen muss, wer ständig neue Stundenpläne macht, wer eine Notbetreuung einrichtet und diese ständig neu planen muss, der hat keine Muse inne zu halten, nachzudenken und ein Tagebuch zu schreiben. Damit ist heute Schluss. Wenn ich an die vergangenen Monate denke, bin ich nicht so in Sorge wie vielleicht andere Menschen. Ich glaube nicht an die Erzählung vieler, die von einer verlorenen Generation spricht, die davon spricht, wie sehr die letzten Monate der geistigen Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler geschadet hätten. Das ist mir viel zu einseitig. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe berichten mir von ihrem konzentrierten Arbeiten zu Hause und auch von Lernerfolgen. Unsere Jüngsten berichten mir auch davon. Klar, wurde nicht in allen Fächern immer ganz intensiv gearbeitet, aber doch in den allermeisten. Manche Schüler riefen mich an und klagten über zuviel Aufgaben und über zuviel Arbeit. Hier mussten wir Lehrerinnen und Lehrer die richtige Dosis finden, das klappte bei dem ein oder anderen von uns nicht von Anfang an. Wir wurden im März plötzlich gezwungen mit unseren Schülern digital zu arbeiten, ohne systematisch richtig vorbereitet gewesen zu sein und mussten dies mit Schülern tun, die auch nicht vorbereitet waren. Dafür ist in dieser knappen Zeit eine ganz tolle Entwicklung gelaufen. Wenn wir irgendwann wieder einmal einen ganz regulären Schultag haben dürfen, werden wir aus dieser Zeit das Digitale mitnehmen. Hefte werden zu Kursnotizbüchern, Bücher gibt es irgendwann digital, der Austausch über Lerninhalte erfolgt gemeinsam über einen Sharepoint. Corona hat an dieser Stelle für die digitale Entwicklung einen enormen Schub bedeutet. Was absolut fehlt und was ich sehr vermisse ist Nähe, soziale Begegnung, es fehlt das Raufen, das Toben, das durch die Gänge heizen. Der Mensch ist auf den Menschen angewiesen und darauf in Kontakt zu sein. Genau das wird uns seit Wochen genommen. Ich bin froh, wenn wir uns dies wieder für unser Leben zurückgewinnen. Einige werden sich erinnern, wie wir im März die Abiturfeierlichkeiten abgesagt haben. Ich bin sehr froh mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 und 10 wenigstens einen kleinen, aber dafür sehr liebevoll vorbereiteten Abschluss feiern können. Für die einen ist es der Abschluss, für die anderen der Übergang in die Oberstufe. Auch hierfür haben wir wieder einen Plan geschmiedet, der ein wenig verrückt anmutet, da werden Eintrittskarten mit Platznummern verteilt, Zu- und Abgänge geregelt, Aufsichten gestellt und die gleiche Veranstaltung vier Mal hintereinander durchgeführt. Ich habe mir schon überlegt meine Rede auf Video aufzunehmen, um sie nicht vier Mal hintereinander halten zu müssen. Wir werden dieses Schuljahr in diesem Ausnahmezustand zu Ende führen. Was im nächsten Schuljahr wird, wissen wir noch nicht genau. In der Haut der politisch Verantwortlichen möchte ich nicht stecken, jede Entscheidung wird von irgendwem kritisiert werden, jeder weiß es natürlich besser. Was eigentlich im Moment am wichtigsten ist, ist es Geduld zu üben. Verharmlosung führt am Ende vielleicht zu einer Situation, die wir uns nicht gewünscht hätten und was eigentlich müssen wir denn schon aushalten im Vergleich zu vielen Menschen auf dieser Welt, die zum Beispiel keinen Zugang zu frischem Wasser haben. 30 Prozent aller Kinder auf dieser Welt haben keinen Zugang zu Elektrizität. 15 Prozent aller Kinder auf dieser Welt dürfen keine Schule besuchen. 18 Prozent der Kinder auf dieser Welt haben keinen Zugang zu brauchbarem Trinkwasser. Das sind Probleme. Ob wir eine Maske tragen oder auch Homeschooling machen, das ist wirklich kein Problem.

Tagebuch am 07.05.2020

Masken- und Visierwerkstatt

Tagebuch zum Schulstart am 04.05.2020

Morgen beginnt die Schule wieder, ein erster Schritt. 
Wir hoffen, dass es gut werden wird und schicken allen heute diesen Gruß
Zum Video bitte auf das Bild klicken

Tagebucheintrag vom 28. April 2020

Liebe Leserinnen und Leser dieses Tagebuches,

eine wichtige Videobotschaft für die 9. - 12. Klassen zur Schulöffnung ab dem 04.05.2020!

Zur Videobotschaft von Ralf Haug bitte auf das Bild klicken

Tagebucheintrag vom 08. April 2020

Zur Videobotschaft von Ralf Haug bitte auf das Bild klicken

Liebe Leserinnen und Leser dieses Tagebuches,

zu Beginn der Osterferien eine Videobotschaft des Schulleiters:

 

Tagebucheintrag vom 27. März 2020

Liebe Leserinnen und Leser dieses Tagebuches,

am Ende der zweiten Woche ohne Schülerinnen und Schüler in der Schule gibt es Vieles zu berichten. Letzte Woche haben wir montags und dienstags unsere mündlichen Abiturprüfungen durchgeführt, die beiden Nachzügler waren jetzt am vergangenen Montag noch an der Reihe. Wir sind durch, Gott sei Dank. Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben das Ziel erreicht, alle haben eine Fachhochschulreife, die allermeisten das Abitur. Diejenigen, die es nicht geschafft haben, haben dennoch einen Schulabschluss, mit dem sie etwas anfangen können. Es ist schon traurig, dass Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und Freunde und die Lehrkräfte dieses nicht feiern können. Ich hoffe sehr, dass wir dies in irgendeiner Form nachholen können. Heute haben mir die Abiturienten einen Brief geschickt, der wohl ihre Rede, die sie gehalten hätten, enthält. Ich habe sie noch nicht gelesen und werde das zuhause tun. Irgendwie finde ich das so traurig, dass ich jetzt erst eine Zeit brauche, um ihre Rede lesen zu können.

Stadtbekannt ist ja, dass unser Schulgebäude als Notfallkrankenhaus dient. Hoffen wir sehr auf einen guten Verlauf der Coronakrise in Landau und auch darauf, dass es keinen Start dieses Krankenhauses geben wird. Möge der Notfall nicht eintreten. Wir schmieden derzeit einen Plan, wie es werden kann, wenn das Notfallkrankenhaus eröffnet würde und noch am Leben wäre, wenn gleichzeitig die Schulen wieder geöffnet würden. Wir werden sehen. Im Moment habe ich keine andere Nachricht, als den 20. April 2020 als Wiederbeginn des Unterrichts. Die Lage insgesamt ist bekannterweise so dynamisch, da kann sich noch vieles ändern. Sollte jedoch die Schule tatsächlich öffnen, müssen wir vorbereitet sein.

Ganz viele Gedanken mache nicht nur ich mir über die vielen kleinen Unternehmen oder auch größere mittelständische Unternehmen, deren Existenz wirklich bedroht ist. Ich denke an Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten. Wie macht es zum Beispiel das Restaurant Castell in Leinsweiler, das uns bei jeder Schulhofaktion mit kulinarischen Köstlichkeiten versorgt? Wie viele Restaurant bietet auch das Castell einen Abholservice an und ich kann nur hier auch dazu aufrufen: Unterstützen Sie die Restaurants auf diese Art und Weise, bestellen Sie und sagen Sie es weiter. Für die Stadt Landau hat der Leiter der Wirtschaftsförderung eine Zusammenstellung der Betriebe gemacht, die einen Abhol- und Lieferservice anbieten, er weist ausdrücklich daraufhin, dass diese Liste ständig erweitert wird. Es soll niemand vergessen werden. Link: https://www.landau.de/lieferservice

Wir gehen jetzt auch ins Wochenende und stehen am Montag für die dritte Woche zur Verfügung. Bleiben Sie gesund, kümmern Sie sich um Ihre Angehörigen und treiben Sie Sport.

 

Eine letzte Empfehlung für heute: Besuchen Sie die Seite www.chawwerusch.de , auf dieser Seite können Sie täglich um die Mittagszeit etwas von den Theaterfreundinnen lesen bzw. anschauen. Heute wird quasi das dritte Türchen geöffnet. Auch Theater sind von der Existenz bedroht, wenn die Zuschauer ausbleiben und dies für längere Zeit, bedeutet es auch für das befreundete Theater Chawwerusch große Gefahr.

 

Tagebucheintrag vom 19. März 2020

Schon lange haben wir in diesem Tagebuch nichts mehr geschrieben. Sie können sich denken warum. Corona ist überall und betrifft leider auch dieses Tagebuch. Die Ereignisse überrollen uns, wir sind nicht nur Lehrer oder Schulleiter, sondern auch Mensch, Vater, Ehemann, Sohn, Nachbar, Freund.......

Man überlegt, was wichtig ist und hilft, wo man kann. Das Einschränken der Sozialkontakte führt bei vielen von uns zu großen psychischen Problemen. Wir leben in einer Extremsituation. Gestern sprach unsere Bundeskanzlerin und sie trug vieles vor, was mir auch im Kopf ist. Wir haben unsere Schüler nach Hause geschickt, schließen unsere Schulen zu und machen eigentlich etwas, was in einer solchen Krise das Schlimmste ist. Nicht reden. Nicht zusammen sein. Sich nicht in den Arm nehmen. Sich nicht trösten. Nicht leibhaftig einander zuhören. Das alles machen wir nicht, weil es vernünftig ist. Das alles machen wir nicht, weil es uns vorgeschrieben ist, um die Ausbreitung des Viruses zu verlangsamen. Gestern starben in Italien fast 500 Menschen an einem einzigen Tag. Das macht Angst. Wir hoffen sehr, dass die Eltern mit ihren Kindern darüber reden und für sie da sind. Sie brauchen ihre Eltern jetzt, mehr denn je.

Mit dem Schließen der Schule verbunden ist gleichzeitig der Auftrag Schülerinnen und Schüler mit Lernstoff auf elektronischen Wege zu versorgen. Genau das haben viele Schulen und viele Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Schülern noch überhaupt nicht in eine gewisse Routine gebracht. Wie auch, es lief doch jahrzehntelang ganz anders und der laute Ruf nach Digitalisierung jetzt und sofort erinnert ein wenig an Shakespeare: "Gut gebrüllt Löwe." Gewiss, es liegt in dieser Zeit eine Chance, jene Chance, die den Nutzen der Digitalisierung in der Kommunikation von Menschen nicht nur deutlich macht, sondern auch was das Lernen in der Schule betrifft, einen alternativen Weg darstellt. Vielleicht ist das Lernen im Homeoffice auch eine Möglichkeit Schule voranzubringen. Aber eben nicht nur, sondern auch. Dass es an vielen Stellen hakt, dass Schülerinnen und Schüler zuhause keinen Computer haben, dass Eltern und Lehrkräfte überfordert sind ist doch völlig klar. Heute hat mich ein Journalist nach meiner Einschätzung zur Digitalisierung gefragt und ob das Ganze im Moment erfolgreich sei. Ich teilte ihm meine Bedenken und Zweifel mit. Als das Gespräch auf das Thema, wie es nach Ostern weiterginge, kam und wir gemeinsam im Kaffeesatz lasen, kam mir der Gedanke an längst vergangene Zeiten. Es gab sogenannte Kurzschuljahre, es gab Zeiten, in denen ein Notabitur überreicht wurde, da drehte sich die Welt danach auch weiter. Wir werden, wenn wir wollen, das Ganze gemeinsam bewältigen und dann muss man die Frage beantworten, was eigentlich jetzt ansteht, was eigentlich jetzt wichtig ist.

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