Gestern war Studientag an unserer Schule und ich selbst war krank. Ich habe gehört, dass es ein zufriedenstellender Tag gewesen sein soll. Wir bereiten in den letzten Wochen und Monaten ganz viel Unterricht gemeinsam vor und sind tüchtig dabei die Schule weiterzuentwickeln. Im 8. Schuljahr probieren wir, wie es ist, wenn Schüler einen ganzen Tag Zeit haben ein Projekt durchzuführen und dies über mehrere Wochen. Ich habe heute ein paar Schüler befragt und die Antworten waren durchaus divers. Auf der einen Seite helle Begeisterung, weil man frei loslegen kann, ohne Vorgaben durch einen Lehrer. Andere waren nicht so amüsiert, weil sie selbst denken und machen sollten. Es ist schon bequemer, wenn der Lehrer die Dinge vorgibt und man einfach so funktioniert. Auf Seiten der letztgenannten Schüler war da eher ein Stöhnen zu hören. Das genau sollte uns allen Motivation sein die alten Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. Wie sagt mein werter Kollege Ruppaner: „Unterricht ist aller Übel Anfang.“
