Normalerweise hinke ich eher meiner Zeit hinterher als ihr voraus. Dieser Beitrag wird ein Tag vor dem eigentlichen Erscheingungsdatum schon veröffentlicht. Da ich morgen aber den ganzen Tag unterwegs bin, weil ich wie 55 andere Schulleitungen von allen IGSen aus Rheinland-Pfalz nach Mainz ins Bildungsministerium eingeladen bin. Ich freue mich darauf einige MitarbeiterInnen im Bildungsministerium zu sehen, ich hoffe, ich treffe sie an, und mit ihnen zu sprechen und zu fragen, wie es ihnen geht. Man hat mich vor ein paar Monaten angefragt wegen eines Podcastes. Ich sollte zu unterschiedlichen Fragen meine Meinung äußern und drei interessierte Menschen kamen im Auftrag des, so glaube ich, Pädagogischen Landesinstitutes. Der Podcast ist schon lange fertig, es scheint mir nicht klar zu sein, ob er quasi on air gehen kann. Da gibt es doch wohl einige presserechtlichen Hürden. Jedenfalls müsse man doch nochmal überlegen, ob alles, fast alles, so gut wie gar nichts oder gar nichts zu hören sein soll. Soll ich nun hoffen, dass das Ergebnis gar nichts lautet? Dies könnte zum einen bedeuten, dass es einfach schlecht ist, zum anderen aber auch, dass es deshalb nicht veröffentlichbar ist, weil die Aussagen zu krass rüberkommen. Darauf wäre ich schon ein wenig stolz. Ich weiß es auch nicht, ich stochere noch im Nebel und hoffe in einem nächsten Tagebucheintrag berichten zu können, dass das eben Geschriebene alles nur Blödsinn war und der Podcast endlich veröffentlicht wird. Ich werde berichten.
