Menschen – wer wir sind sind

Schülerinnen und Schüler

In den Jahrgängen 5-10 werden in jeweils 4 Klassen insgesamt ca. 650 SchülerInnen unterrichtet.
Die gymnasiale Oberstufe (Mainzer Studienstufe) 11-13 besteht aus ca. 300 Lernenden.

Weihnachtspost der 6. Klassen für das Bethesda

Im Herbst 2020 machten sich die SchülerInnen der 6. Klassen Gedanken, wie sie in der Corona-Pandemie durch ein Projekt auch andere, besonders Betroffene unterstützen könnten.

Heraus kam die Idee, einem Altenheim Weihnachtspost zu senden. Mit großem Elan gingen die Sechstklässer ans Basteln, Schreiben und Gestalten. In vielen Gesprächen tauschten sich die SchülerInnen darüber aus, wie sie „normalerweise“ Weihnachten feiern, was sie an diesem Fest so schätzen und was in diesem Jahr anders sein sollte.  Heraus kamen viele bunt gestaltete Karten, Briefe, Bastleleien, mit denen das Bethesda Landau pünktlich zu Beginn der Adventszeit beglückt werden konnte.

Die Übergabe musste ganz kontaktlos vor sich gehen, aber nichts desto trotz haben sich die BewohneInnen und MitarbeiterInnen sehr über die Weihnachtspost gefreut. Zum Dank schickten die MitarbeiterInnen im Namen der BewohnerInnen eine Karte, was auch die SchülerInnen sehr gefreut hat. Vielleicht könnte aus dieser Aktion eine Tradition werden?

Müll-Aktion der Klasse 6b

Endlich wieder in die Schule! Das war wohl der Gedanke von vielen SchülerInnen, als sie am 8.3. wieder zumindest in halben Klassen die Schule besuchen durften. Im Rahmen des Faches „Fit und Stark“, das besonderen Wert auf die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit, den Zusammenhalt in der Klasse und die Schulung der (Selbst-)Wahrnehmung legt, unternahmen die SchülerInnen zuerst einmal eine Fotosafari durch die nähere Umgebung der Schule.

Dank hybrider Unterrichtsformen taten die KlassenkameradInnen zuhause dasselbe an ihrem Wohnort. Aufgabe war, jeweils das Schönste und das Hässlichste zu fotografieren, was den Kinder begegnete. So kamen Fotos von den ersten Frühlingsblumen, vom eigenen Hund, der ersten Hummel und vieles mehr zusammen, was in der Abschlussrunde gewürdigt werden konnte.

Auffällig war, dass bei den „hässlichsten“ Fotos Szenen mit Müll dominierten: Zigarettenkippen, to-go-Becher, Papierchen, Masken…..fast überall ließ sich Ähnliches antreffen.

Was tun? So entstand die Idee, vor der eigenen Haustür/Schultür den Müll einzusammeln, den andere achtlos liegen ließen oder absichtlich wegwarfen. An den beiden Sammeltagen waren die in zwei Gruppen geteilten SchülerInnen in ihrem Eifer teilweise kaum zu bremsen. Rund um die Schule und in Richtung Bahnhof wurden Zigarettenkippen und aller möglicher Unrat, vom abgerissenen Wahlplakat bis zur einzelnen Socke, eingesammelt und entsorgt – in der Hoffnung, dass es zumindest einige Zeit sauberer bleibt!

Gemeinsam etwas für andere tun – coronakonform an der frischen Luft und mit Maske, das eigene Verhalten überdenken, wenn man merkt, was es bedeutet, Weggeworfenes wieder einzusammeln – das ist an diesen Tagen wirklich gelungen!